Aktuelles

GrafikHerzlich Willkommen auf den Seiten des Campus Radios! Hier bekommt Ihr Informationen über uns und unser Programm, wer wir sind und was wir machen. Außerdem könnt Ihr hier noch mal in alte Sendungen reinhören.

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Nächste Sendungen

Alle Sendungen könnt Ihr auf UKW 92,5 empfangen. Eine andere Möglichkeit ist der Stream des Bürgerrundfunk Bremen.
Via Kabel sind wir in Bremen auf 101,85 MHz zu hören.

Am 18.11.2009 um 18:08 Uhr

Sendung am 18. November um 18 Uhr !

Danach geht es alle 4 Wochen weiter: immer von 18-20°°.

Themen:

  • Uniproteste in Wien
  • Innenministerkonferenz in Bremen
  • und vieles mehr
 

jan peter

Aktuelle Meldungen

14.08.2009

Zeit der Affenversuche an der Uni Bremen bald vorbei?

Die heftig kritisierten Affenversuche der Bremer Hirnforscher wurden jetzt erneut abgelehnt. Die zuständige Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales bekräftigte die Verweigerung einer neuen Genehmigung für die Versuche an Makaken.

Die Wissenschaftler um Andreas Kreiter kündigten derweil juristische Schritte an: Sie wollen Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben und gleichzeitig eine einstweilige Anordnung beantragen um einfach weiter machen zu können.

micha

13.06.2009

Ergebnis der Uni-Wahlen: Linke-Listen-Bündnis weiter stark

Laut dem vorläufigen Ergebnis der Wahlen zum Studierendenrat bleibt das Linke-Listen-Bündnis aus Antira, Bali, Bildung spricht, Feministischer Liste und Lisa weiterhin stark. Zwar konnten die parteinahen Listen RCDS und CampusGrün/AfA leichte Zuwächse verzeichnen, allerdings haben sie keine Aussicht auf eine Mehrheit im Studierendenrat.
Beobachter gehen davon aus, dass das Lili-Bündnis zusammen mit der Liste ASB erneut den AStA stellen wird.

Vom 08.06. bis 12.06.09 hatten die Wahlen an der Uni stattgefunden; die 25 Sitze im Studierenderat werden nun wie folgt verteilt:


Antirassistische Liste - 1 Sitz
Die Wahl - 1 Sitz
Basisdemokratische Liste - 2 Sitze
Feministische Liste - 1 Sitz
Bosporus - 1 Sitz
Interkultureller Arbeitskreis - 1 Sitz
CampusGrün/AfA - 7 Sitze
Bildung spricht - 2 Sitze
Ring Christlich-Demokratischer Studenten - 2 Sitze
Aktive Studierende Bremen - 2 Sitze
Lisa - 5 Sitze

jan peter

13.06.2009

Farbanschlag auf EADS

Am 5. Mai verübte eine unbekannte Gruppe auf der Praxisbörse an der Uni Bremen einen Farbanschlag auf die Rüstungsfirma EADS. Es wurde Anzeige erstattet; der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen meldete die Polizei, die die unbekannten Täter in der linken Szene vermutet.
Die sogenannten Praxisbörsen finden jährlich auf dem Campus der Uni Bremen statt. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Störaktionen gekommen, insbesondere gegen Rüstungsfirmen wie etwa Rheinmetall. Diese meiden seither die Praxisbörse.

micha

01.04.2009

Neue Cafeteria begehbar

An der Bremer Uni ist gestern die neue Cafeteria im GW2-Gebäude für den Publikumsverkehr geöffnet worden. Damit ist die fast einjährige Umbauphase abgeschlossen. In der neuen Cafeteria, die mit rotem Teppich, Ledersofas und edler Holzbestuhlung ausgestattet ist, sollen künftig auch vermehrt warme Speisen angeboten werden, um die Unimensa zu entlasten. Die Küche ist derzeit aber noch nicht in Betrieb. Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Cafeteria wird in den kommenden Wochen gerechnet.

johannes

30.03.2009

Krisentreffen zur Studienplatzvergabe

In Berlin fand vergangene Woche ein Krisentreffen
zum Vergabeverfahren für Studienplätze statt.

Schon seit mehreren Wochen
beschäftigt sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan
mit den Vergabeproblemen bei Studienplätzen in Deutschland.

Die CDU-Politikerin lud vergangene Woche bereits zum zweiten Mal Vertreter der Hochschulen und der Kultusministerkonferenz
zu einem Krisentreffen ein.

Das Ergebnis:
Erst im Herbst 2011 sollen die Probleme endlich gelöst werden.
Ein neues Software-System soll dann vermeiden,
dass an einigen Universitäten Studienplätze offen bleiben,
während viele Studienanfänger diese Plätze händeringend suchen.

Wie das Campusradio berichtete,
bewerben sich viele Studieninteressierte
wegen schlechter Aufnahmechancen
gleich an zahlreichen Universitäten.

Bekommen die Studieninteressierten aber überraschend mehrere Plätze angeboten und denken nicht daran, Absagen an die Unis zurück zuschicken, bleiben diese Plätze unbesetzt.

Um ein handfestes Ergebnis nach dem zweiten Krisentreffen präsentieren zu können, vereinbarten die Teilnehmer,
als Sofortmaßnahme, den 15. Juli
bundesweit als Bewerbungsschlusstermin festzusetzen.

Beobachter bezweifeln aber,
dass durch diesen Termin schnell Verbesserungen eintreten werden.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft forderte,
ein einheitliches Bundeshochschulgesetz auf den Weg zu bringen.

johannes

30.03.2009

Doktoranden im Prekariat

Immer mehr Doktoranden in Deutschland
geraten in prekäre Lebensverhältnisse.

Das ist das Ergebnis einer Studie der Dienstleistungsgewerkschaft verdi.

Am meisten hätten die Inhaber von Doktorandenstellen
an Überstunden zu leiden.
Die Arbeitszeit würde oft überzogen werden und mit Themen ausgefüllt, die nicht mit der Promotion des Doktoranden zusammen hingen.

Außerdem gäbe es oft zu wenig Unterstützung seitens der Universität. Die Karriereplanung der Doktoranden würde dadurch erschwert.

Ein weiteres Problem sind der Studie zufolge
die kurzen und starren Arbeitsverträge,
die die Doktoranden mit ihrer Universität abschließen.
Die Verträge seien oft vorerst nur auf ein Jahr befristet.
Dies würde die Ungewissheit bei vielen Doktoranden fördern.
An eine Familienplanung sei für viele Doktoranden
deswegen nicht zu denken.

johannes

30.03.2009

Privatuni unterstützt Langzeitstudenten

Die private Zeppelin-Universität in Friedrichshafen am Bodensee
fördert jetzt Studierende, die ein Semester länger studieren möchten.

Unter dem Motto „inwendig statt auswendig lernen“,
gab der Uni-Präsident Stefan Jansen bekannt,
dass seine Studierenden sich für ein Auszeit-Stipendium bewerben können.

Den ausgewählten Stipendiaten
werden dann die 4.000 Euro Gebühr für ein Semester erlassen.
In dieser Zeit können die Studierenden
zu einem Thema ihrer Wahl an der Uni forschen.
Am Ende steht dann ein Forschungsbericht,
den die Studierenden verfassen.

Für die Bewerbung müssen die Studierenden ein Exposé vorlegen,
ähnlich wie für eine Abschlussarbeit.

Pro Semester würden ganze vier (!) Stipendien vergeben.

An der Zeppelin-Universität sind aktuell 700 Studierende eingeschrieben,
die von 30 Professoren unterrichtet werden.

johannes

30.03.2009

Fische erwärmen das Erdklima


Für die Erwärmung des Erdklimas sind die Menschen
und die Industrie verantwortlich.
Das ist lange bekannt.

Und auch, dass die Viehzucht durch
entstehendes Methangas zur Erderwärmung beiträgt
ist keine neue Entdeckung.

Dass aber auch Fische zum Klimawandel beitragen,
haben jetzt Forscher aus Bremen herausgefunden.

Wie das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen mitteilte,
käme es bei zahlreichen Arten von Meerestieren zu Blähungen,
die auf die Verdauung zurückzuführen sind.

In einem Versuch untersuchten die Bremer Forscher
einundzwanzig verschiedene Meerestiere auf ihre Gasemission.

Das Ergebnis zeigte,
dass insbesondere Heringe häufig Blähungen haben,
und in Schüben von bis zu acht Sekunden
ihre Verdauungsgase ins Meer abgeben würden.

Je schmutziger das Meerwasser sei,
umso öfter käme es bei den Fischen zu Blähungen.

Der Methangas-Gehalt der Blähungen sei aber relativ gering.
Hauptsächlich bestehe die Gasemission eines Fisches aus Sauerstoff.
Und der sei für das Erdklima weniger gefährlich.

johannes

17.10.2008

Keine Genehmigung für Makakenmissbrauch

Die zuständige senatorische Behörde hat den Bremer Hirnforschern die Genehmigung für weitere Versuche an Makakenaffen verweigert. Somit dürfen den Tieren zukünftig eigentlich keine kleinen Löcher mehr in den Kopf gebohrt werden, um ihre Gehirnströme zu messen, allerdings kündigte das Rektorat der Uni an, gerichtliche Schritte einzuleiten. Unter dem Vorwand der "Freiheit der Wissenschaft" sollen die für potentielle Geldgeber wirtschaftlich interessanten Tierversuche doch noch irgendwie eingeklagt werden, teilte das Rektorat mit. Der AStA hingegen begrüßte das Verbot als "überfällig".

micha

01.08.2008

GW3 gerettet

Erstes Opfer der Bauarbeiten am MZH wäre das GW3 geworden.
Doch Studierende konnten es retten und am sehr schönen neuen Standort mit Blick auf den Mensasee wieder aubauen.
Die bunte Holzhütte vor der Glashalle, die 2004 im Kontext des Streiks an der Uni entstand, galt den Studierenden als Freiraum mit hohem symbolischen Gehalt und ganz konkreten Nutzungspotentialen.


Mehr dazu hier im Radiobeitrag.

jan peter

01.08.2008

MZH erhält repräsentative Glasfassade

Ab dem 4.August wird das MZH umgebaut. Für voraussichtlich 2,8 Mio Euro soll eine repräsentative Glasfassade entstehen, zusätzliche Seminarräume sind nicht geplant. Bei Studierenden stößt das Bauvorhaben auf Kritik - harsche Kritik, aber durchaus humorvoll:
"Informatiker brauchen keine Glasfassaden, die brauchen dunkle abgeschottete Räume, wo sie ihr Notebookdisplay erkennen können!", so ein Informatikstudent.


Mehr dazu hier im Radiobeitrag.

jan peter

29.01.2008

Andrej Holm zur Verfolgung wegen 129a

Auf Einladung des Arbeitskreises kritischer Journalisten erzählte Andrej Holm über seine Erfahrungen als kritischer Wissenschaftler und politischer Aktivist unter Terrorverdacht:

Hier könnt ihr nochmal reinhören.

jan peter

02.11.2007

Zur Verfolgung von widerständigem Denken und Handeln

Einige, die dem Dissens mit den herrschenden kapitalistischen Verhältnissen theoretisch wie praktisch Ausdruck verleihen, sehen sich aktuell wieder massiven staatlichen Repressionen ausgesetzt.

Mittels des §129a inszenierte die Bundesanwaltschaft in den vergangenen 6 Monaten eine neue Welle der Verfolgung und auch auf dem Bremer Campus tauchte am 9.Mai das BKA auf.
Zur Thematik könnt Ihr am Mittwoch im Radio und außerdem hier und jetzt u.a. den Betroffenen und Bremer Lehrbeauftragten Dr. Fritz Storim sowie Rechtsanwalt Carsten Gericke hören:


Einfach draufklicken!

Fritz Storim zur politischen Einordnung der Repressionen

Fritz Storim zum Ausmaß der Überwachung

Olaf Bernau zu den Vorwürfen gegen ihn und zur Razzia in der Stadtkommune AllaHopp Bremen am 9.Mai 2007

Martin Seiberts Überblick zur Anwendung des §129a in den letzten 6 Monaten

Martin Seibert zur Razzia an der Uni Bremen am 9.Mai 2007

Gerold zur Razzia in der MAUS Bremen am 9.Mai 2007

Carsten Gericke als Rechtsanwalt zur Charakteristik des §129a

Es handelt sich um Aufzeichnungen einer Veranstaltung vom 1.11.2007 in der Uni Bremen, organisiert vom AStA der Uni Bremen und der Meßstelle für Arbeits- und Umweltschutz, MAUS.



jan peter

22.05.2007

BKA-Einsatz an der Uni Bremen

Beamte des Bundeskriminalamtes haben am 09. Mai 2007 Räume an der Uni Bremen durchsucht.
Im Visier der Ermittler: Dr. Fritz Storim, dessen Privaträume in Hamburg und Arbeitsstelle in Bremen ebenfalls heimgesucht wurden. Der Lehrbeauftragte stand laut der Bundesanwaltschaft unter Verdacht, eine terroristische Vereinigung zur Verhinderung des G8-Gipfels gründen zu wollen, teilte die Behörde mit.
An diversen Kopiergeräten der Universität wurden Vergleichskopien gemacht.
Neben Computern und aktuellem Arbeitsmaterial des Wissenschaftlers wurden auch die Seminarteilnehmerlisten aus einem Seminar im Studiengang Politik/Erziehungswissenschaften beschlagnahmt. Der AStA hat allen Seminarteilnehmern empfohlen, sich auf der AStA-Etage zu melden. Betroffen ist das Seminar "Neue Technologien, Menschenbild und Ethik vor dem Hintergrund der Liberalisierungs- und Globalisierungsoffensive".
Die Durchsuchung an der Uni und die Beschlagnahmung der Teilnehmerlisten waren am 22.5. bereits Thema im Akademischen Senat und wurden scharf kritisiert.
Storim bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als haltlos, die Ermittler hätten lediglich Daten über die linke Szene sammeln und die Spaltung in "guten" und "bösen", terroristischen Protest forcieren wollen.
Noch am Abend der bundesweiten Razzien bei Gipfelgegnern am 9.Mai protestierten auch in Bremen 400 Menschen "Gegen die Kriminalisierung des Widerstandes".


Zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands im hermetisch abgeriegelten Ostseebad Heiligendamm erwarten Polizei und Veranstalter der Gegenaktionen mehrere Tausend Demonstranten aus aller Welt. Sie wollen gegen die neoliberale Globalisierung protestieren, die G8 an sich angreifen und delegitimieren. Der dreitätige Gipfel beginnt am 06. Juni.

johannes

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