Herzlich Willkommen auf den Seiten des Campus Radios! Hier bekommt Ihr Informationen über uns und unser Programm, wer wir sind und was wir machen. Außerdem könnt Ihr hier noch mal in alte Sendungen reinhören.
Alle Sendungen könnt Ihr auf UKW 92,5 empfangen. Eine andere Möglichkeit ist der Stream des Bürgerrundfunk Bremen.
Via Kabel sind wir in Bremen auf 101,85 MHz zu hören.
Am 16.12.2009 um 18:08 Uhr
Danach geht es alle 4 Wochen weiter: immer von 18-20°°.
jan peter
13.01.2010
Moderne Technik macht's möglich: Das Campus Radio sendete heute live aus dem WG-Wohnzimmer! Zukünftig könnt Ihr uns dann öfter von beliebigen Orten hören.
Und ganz wichtig: Ohne die Kompetenz von OK-Edina & Stefan hätten wir das nie geschafft! Danke!
Und ohne Krischan hätten wir das auch nicht geschafft und deshalb wird offiziell verkündet:
jan peter
14.08.2009
Die heftig kritisierten Affenversuche der Bremer Hirnforscher wurden jetzt erneut abgelehnt. Die zuständige Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales bekräftigte die Verweigerung einer neuen Genehmigung für die Versuche an Makaken.
Die Wissenschaftler um Andreas Kreiter kündigten derweil juristische Schritte an: Sie wollen Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben und gleichzeitig eine einstweilige Anordnung beantragen um einfach weiter machen zu können.
micha
13.06.2009
Laut dem vorläufigen Ergebnis der Wahlen zum Studierendenrat bleibt das Linke-Listen-Bündnis aus Antira, Bali, Bildung spricht, Feministischer Liste und Lisa weiterhin stark. Zwar konnten die parteinahen Listen RCDS und CampusGrün/AfA leichte Zuwächse verzeichnen, allerdings haben sie keine Aussicht auf eine Mehrheit im Studierendenrat.
Beobachter gehen davon aus, dass das Lili-Bündnis zusammen mit der Liste ASB erneut den AStA stellen wird.
Vom 08.06. bis 12.06.09 hatten die Wahlen an der Uni stattgefunden; die 25 Sitze im Studierenderat werden nun wie folgt verteilt:
Antirassistische Liste - 1 Sitz
Die Wahl - 1 Sitz
Basisdemokratische Liste - 2 Sitze
Feministische Liste - 1 Sitz
Bosporus - 1 Sitz
Interkultureller Arbeitskreis - 1 Sitz
CampusGrün/AfA - 7 Sitze
Bildung spricht - 2 Sitze
Ring Christlich-Demokratischer Studenten - 2 Sitze
Aktive Studierende Bremen - 2 Sitze
Lisa - 5 Sitze
jan peter
13.06.2009
Am 5. Mai verübte eine unbekannte Gruppe auf der Praxisbörse an der Uni Bremen einen Farbanschlag auf die Rüstungsfirma EADS. Es wurde Anzeige erstattet; der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen meldete die Polizei, die die unbekannten Täter in der linken Szene vermutet.
Die sogenannten Praxisbörsen finden jährlich auf dem Campus der Uni Bremen statt. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Störaktionen gekommen, insbesondere gegen Rüstungsfirmen wie etwa Rheinmetall. Diese meiden seither die Praxisbörse.
micha
01.04.2009
An der Bremer Uni ist gestern die neue Cafeteria im GW2-Gebäude für den Publikumsverkehr geöffnet worden. Damit ist die fast einjährige Umbauphase abgeschlossen. In der neuen Cafeteria, die mit rotem Teppich, Ledersofas und edler Holzbestuhlung ausgestattet ist, sollen künftig auch vermehrt warme Speisen angeboten werden, um die Unimensa zu entlasten. Die Küche ist derzeit aber noch nicht in Betrieb. Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Cafeteria wird in den kommenden Wochen gerechnet.
johannes
30.03.2009
In Berlin fand vergangene Woche ein Krisentreffen
zum Vergabeverfahren für Studienplätze statt.
Schon seit mehreren Wochen
beschäftigt sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan
mit den Vergabeproblemen bei Studienplätzen in Deutschland.
Die CDU-Politikerin lud vergangene Woche bereits zum zweiten Mal Vertreter der Hochschulen und der Kultusministerkonferenz
zu einem Krisentreffen ein.
Das Ergebnis:
Erst im Herbst 2011 sollen die Probleme endlich gelöst werden.
Ein neues Software-System soll dann vermeiden,
dass an einigen Universitäten Studienplätze offen bleiben,
während viele Studienanfänger diese Plätze händeringend suchen.
Wie das Campusradio berichtete,
bewerben sich viele Studieninteressierte
wegen schlechter Aufnahmechancen
gleich an zahlreichen Universitäten.
Bekommen die Studieninteressierten aber überraschend mehrere Plätze angeboten und denken nicht daran, Absagen an die Unis zurück zuschicken, bleiben diese Plätze unbesetzt.
Um ein handfestes Ergebnis nach dem zweiten Krisentreffen präsentieren zu können, vereinbarten die Teilnehmer,
als Sofortmaßnahme, den 15. Juli
bundesweit als Bewerbungsschlusstermin festzusetzen.
Beobachter bezweifeln aber,
dass durch diesen Termin schnell Verbesserungen eintreten werden.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft forderte,
ein einheitliches Bundeshochschulgesetz auf den Weg zu bringen.
johannes
30.03.2009
Immer mehr Doktoranden in Deutschland
geraten in prekäre Lebensverhältnisse.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Dienstleistungsgewerkschaft verdi.
Am meisten hätten die Inhaber von Doktorandenstellen
an Überstunden zu leiden.
Die Arbeitszeit würde oft überzogen werden und mit Themen ausgefüllt, die nicht mit der Promotion des Doktoranden zusammen hingen.
Außerdem gäbe es oft zu wenig Unterstützung seitens der Universität. Die Karriereplanung der Doktoranden würde dadurch erschwert.
Ein weiteres Problem sind der Studie zufolge
die kurzen und starren Arbeitsverträge,
die die Doktoranden mit ihrer Universität abschließen.
Die Verträge seien oft vorerst nur auf ein Jahr befristet.
Dies würde die Ungewissheit bei vielen Doktoranden fördern.
An eine Familienplanung sei für viele Doktoranden
deswegen nicht zu denken.
johannes
30.03.2009
Die private Zeppelin-Universität in Friedrichshafen am Bodensee
fördert jetzt Studierende, die ein Semester länger studieren möchten.
Unter dem Motto „inwendig statt auswendig lernen“,
gab der Uni-Präsident Stefan Jansen bekannt,
dass seine Studierenden sich für ein Auszeit-Stipendium bewerben können.
Den ausgewählten Stipendiaten
werden dann die 4.000 Euro Gebühr für ein Semester erlassen.
In dieser Zeit können die Studierenden
zu einem Thema ihrer Wahl an der Uni forschen.
Am Ende steht dann ein Forschungsbericht,
den die Studierenden verfassen.
Für die Bewerbung müssen die Studierenden ein Exposé vorlegen,
ähnlich wie für eine Abschlussarbeit.
Pro Semester würden ganze vier (!) Stipendien vergeben.
An der Zeppelin-Universität sind aktuell 700 Studierende eingeschrieben,
die von 30 Professoren unterrichtet werden.
johannes
30.03.2009
Für die Erwärmung des Erdklimas sind die Menschen
und die Industrie verantwortlich.
Das ist lange bekannt.
Und auch, dass die Viehzucht durch
entstehendes Methangas zur Erderwärmung beiträgt
ist keine neue Entdeckung.
Dass aber auch Fische zum Klimawandel beitragen,
haben jetzt Forscher aus Bremen herausgefunden.
Wie das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen mitteilte,
käme es bei zahlreichen Arten von Meerestieren zu Blähungen,
die auf die Verdauung zurückzuführen sind.
In einem Versuch untersuchten die Bremer Forscher
einundzwanzig verschiedene Meerestiere auf ihre Gasemission.
Das Ergebnis zeigte,
dass insbesondere Heringe häufig Blähungen haben,
und in Schüben von bis zu acht Sekunden
ihre Verdauungsgase ins Meer abgeben würden.
Je schmutziger das Meerwasser sei,
umso öfter käme es bei den Fischen zu Blähungen.
Der Methangas-Gehalt der Blähungen sei aber relativ gering.
Hauptsächlich bestehe die Gasemission eines Fisches aus Sauerstoff.
Und der sei für das Erdklima weniger gefährlich.
johannes
02.11.2007
Einige, die dem Dissens mit den herrschenden kapitalistischen Verhältnissen theoretisch wie praktisch Ausdruck verleihen, sehen sich aktuell wieder massiven staatlichen Repressionen ausgesetzt.
Mittels des §129a inszenierte die Bundesanwaltschaft in den vergangenen 6 Monaten eine neue Welle der Verfolgung und auch auf dem Bremer Campus tauchte am 9.Mai das BKA auf.
Zur Thematik könnt Ihr am Mittwoch im Radio und außerdem hier und jetzt u.a. den Betroffenen und Bremer Lehrbeauftragten Dr. Fritz Storim sowie Rechtsanwalt Carsten Gericke hören:
Einfach draufklicken!
Fritz Storim zur politischen Einordnung der Repressionen
Fritz Storim zum Ausmaß der Überwachung
Olaf Bernau zu den Vorwürfen gegen ihn und zur Razzia in der Stadtkommune AllaHopp Bremen am 9.Mai 2007
Martin Seiberts Überblick zur Anwendung des §129a in den letzten 6 Monaten
Martin Seibert zur Razzia an der Uni Bremen am 9.Mai 2007
Gerold zur Razzia in der MAUS Bremen am 9.Mai 2007
Carsten Gericke als Rechtsanwalt zur Charakteristik des §129a
Es handelt sich um Aufzeichnungen einer Veranstaltung vom 1.11.2007 in der Uni Bremen, organisiert vom AStA der Uni Bremen und der Meßstelle für Arbeits- und Umweltschutz, MAUS.

jan peter